am 09. und 12. Juli 2020
Noch 139 Tage bis zum Open Air Festival
Rainer von Vielen Rainer von Vielen
Stil:
Bastard Pop
Myspace:
myspace.com/vonvielen
Homepage:
www.rainervonvielen.de
Videos:
1 - 2


Bevor Du an Rap, Dancehall, Elektro-Rock oder sonst etwas vermeintlich hippes denkst, lass uns folgendes unmissverständlich klarstellen: diese Band gewordene Festung der Umtriebigkeit hat ihre Fundamente im Allgäu.

„Milch & Honig“ heißt das aktuelle Album von Rainer von Vielen und seiner Band. Es ist die Platte, mit der sie zu Hause angekommen sind. Obwohl die Band eigentlich immer unterwegs ist, sind die regionalen Bezüge nicht zu überhören. Das neue Rainer von Vielen Programm riecht nach Alm, genauso wie auf Peter Fox 'Stadtaffe' oder Jan Delays 'Wir Kinder vom Bahnhof Soul' die Metropolen Hamburg und Berlin rauschen. Ausgerechnet Musiker, die sich über amerikanische, schwarze Musik von Soul über Rap bis Dancehall definieren, scheinen in den letzten Jahren gefunden zu haben, wonach der deutsche Rock seit der Neuen Deutschen Welle sucht: Musik mit Heimat und Haltung.

Genauso, wie in der Wirklichkeit der Zuwanderungsgesellschaft, ist Heimat bei Rainer von Vielen kein Begriff mehr, der nur zulässt was das Klischee erfüllt. Der Blick schweift vom Allgäu aus in die Welt, und vereint scheinbare Widersprüchlichkeiten. Sind es auf der einen Seite Tuba und Quetschkommode, stehen dem auf der anderen Seite tibetanischer Obertongesang und Clubbeats entgegen, die ein neues Ganzes bilden, dessen Reiz das Ungewohnte im Vertrauten ausmacht.

„Her – mit den Freunden, mit den Frauen, mit dem Frieden...“. Auch Haltung ist nichts holzschnittartiges und berechenbares mehr, wie wir früher dachten und es der Generation der Liedermacher vorgeworfen haben. Es interessiert Musiker wie Rainer von Vielen nicht, was politisch korrekt, sondern was wahr ist: „Wir haben’s immer schon gewusst, mussten uns vor der Wahrheit verstecken, unsere Augen mit dem Glauben an Profit bedecken.“

„Von vielen Stilen zu viele?“. No Way geneigter Konzertbesucher! Einfalt passiert woanders – die aufgeworfene Frage beantwortet die Band selbst: „Es gibt kein Zurück!“. Nenn es Zen-Metal, Teufels-Pop, Breitband-Minimalismus oder LoFi-Glam – Rainer von Vielen machen Bastard-Pop. Dabei mischen sie Einflüsse verschiedener Kulturen so wie Djs Platten: vermeintlich Gegensätzliches wird zusammengeführt, das Gewohnte zerrissen und somit Neues kreiert. Als Konsequenz trifft dann Bayern auf Tibet und Liverpool auf den Kongo. All das zusammen macht Rainer von Vielen zum Cabrio unter den Live-Bands unserer Breiten und lädt ein zum emotionalen Steilwandklettern. Hals- und Beinbruch

 

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